Der Verband Kinder- und Jugendarbeit

 

FORUM für Kinder- und Jugendarbeit Ausgabe 4/2014

Unter anderem mit Beiträgen von:

  • Prof. Dr. Ursel Becher (Sozialdezernentin a.D.),
  • Martin Kloszowski und Dr. Peter Marquard (Jugendamt),
  • Mirjam Hartmann (Lawaetz-Stiftung),
  • Prof. Larissa von Schwanenflügel (University Frankfurt of Applied Sciences),
  • Karin Bartholdt und Rebecca Jansen (Muki Bellenz; AWO)
  • Prof. Dr. Wolfgang Hinte (Institut für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung),
  • Maren Peters (PARITÄTISCHER Hamburg),
  • Prof. Dr. Tilman Lutz und Prof. Dr. Michael Lindenberg (Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie in Hamburg),
  • Prof. Dr. Christoph Butterwegge (Armutsforscher)

Inhalt und Impressum hier

Liebe Leserinnen und liebe Leser!

Es gibt nicht das Jugendamt in diesem Land, sondern mehrere, und die arbeiten keineswegs alle gleich. Auch wenn die grundlegende fachliche Richtschnur seit Bestehen des SGB VIII eigentlich einheitlich vorschreibt: Leistungen der Jugendhilfe sollen grundsätzlich demokratisch-partizipativ, familienfreundlich und, zumindest laut Kommentarausführungen, auch sozialraum- und lebensweltbezogen angeboten und umgesetzt werden. Noch vielfältiger als die Jugendämter und deren Mitarbeitende, ihre Haltungen und ihre Arbeitsweisen sind die Lebenswelten der einzelnen jungen Menschen, für deren Wohl die Kolleginnen und Kollegen arbeiten sollen. Wie gelingt es ihnen, sich auf die unterschiedlichen Menschen und auf deren Lebenswelten und -realitäten so einzustellen, dass ihr Angebot tatsächlich passt? Dass die jungen Menschen und ihre Familien sich als Subjekte wahrgenommen und als anspruchsberechtigte (kleine und große) Bürgerinnen und Bürger verstanden, aufgehoben, respektiert und unterstützt fühlen? Und dass sich die oft gerade schwierige, manchmal gefährliche oder gefährdende, Situation einer Familie oder eines Kindes wirklich verbessert? Ein Blick in den gerade erschienenen Hamburger Kinderschutzbericht macht deutlich, warum dieses Thema so wichtig ist: Wenn in unserer Stadt pro Woche im Schnitt für 36 Kinder oder Jugendliche eine jugendamtliche Inobhutnahme durchgeführt wird, zeigt das, dass die Gesellschaft, die Jugendhilfe, oder beide, ein sehr ernstes Problem haben ...

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