Der Verband Kinder- und Jugendarbeit
Bauspielplatz Hexenberg

Liebe Leser*innen

Auf dem Ende Februar vom Hamburger Landesjugendhilfeausschuss veranstalteten Fachtag "OKJA - zukunftsfähig!?" wurde deutlich, wie umfassend das Thema Schule in die OKJA Einzug gehalten hat. Man konnte den Eindruck gewinnen, dass die von einer historischen gewachsenen Abgrenzung zur Schule geprägte OKJA mittlerweile ohne Schule gar nicht mehr denkbar sei. Gleichzeitig regte sich bei so viel Schulbezogenheit auch Widerstand im Publikum und es tauchte eine Frage auf, die aus der Debattenlandschaft schon verschwunden schien: "Müssen wir eigentlich überhaupt mit Schule kooperieren?" Die kontroverse Diskussion bringt die mannigfaltigen Schwierigkeiten, auf die OKJA-Einrichtungen in der Kooperation mit Schule stoßen, zum Ausdruck. Als größte Herausforderung erscheint oftmals, die Grundprinzipien der OKJA, wie Freiwilligkeit und Mitbestimmung der Nutzer*innen nicht preiszugeben.

Gunda Voigts stellt auf Grundlage des kürzlich erschienen 15. Kinder- und Jugendhilfeberichts heraus, dass der Ganztag von Jugendlichen gar nicht so sehr genutzt werde, weil ihm ein jugendorientiertes Konzept fehle. Eine Evaluation zur Kooperation zwischen Schule und dem Schorsch als offener Einrichtung, in welchem auch die Kinder und Jugendlichen selbst zu Wort kommen, hat Michael Lindenberg für uns aufbereitet. Aus der Praxis hören wir: Der Ganztag bewirke, dass Kinder und Jugendliche aus Zeitmangel weniger in die Angebote der OKJA kommen können, gleichzeitig verspräche eine Kooperation mit der Schule, dass sich die Nutzer*innengruppe erweitert. Aber welchen Mehrwert haben die Kooperationen eigentlich für die Kinder und Jugendlichen?

Das vollständige Editorial finden Sie hier, zum vollständigen Inhaltsverzeichnis gelangen Sie hier. Ausgewählte Beiträge zum Download: