Der Verband Kinder- und Jugendarbeit

JUGENDÄMTER UND LEBENSWELTEN

Das FORUM wünscht gemütliche Fachlektüre!

Das Winter-FORUM 4/2014 ist fertig!

Liebe Leserinnen und liebe Leser!

Es gibt nicht das Jugendamt in diesem Land, sondern mehrere, und die arbeiten keineswegs alle gleich. Auch wenn die grundlegende fachliche Richtschnur seit Bestehen des SGB VIII eigentlich einheitlich vorschreibt: Leistungen der Jugendhilfe sollen grundsätzlich demokratisch-partizipativ, familienfreundlich und, zumindest laut Kommentarausführungen, auch sozialraum- und lebensweltbezogen angeboten und umgesetzt werden.

Noch vielfältiger als die Jugendämter und deren Mitarbeitenden sind die Lebenswelten der einzelnen jungen Menschen, für deren Wohl die Kolleginnen und Kollegen arbeiten sollen.

Wie gelingt es den Jugendämtern, sich auf die unterschiedlichen Menschen und auf deren Lebenswelten und -realitäten so einzustellen, dass ihr Angebot tatsächlich passt? Dass die jungen Menschen und ihre Familien sich als Subjekte wahrgenommen und als anspruchsberechtigte (kleine und große) Bürgerinnen und Bürger verstanden, aufgehoben, respektiert und unterstützt fühlen? Und dass sich die vielleicht gerade sehr schwierige, manchmal gefährliche oder gefährdende, Situation einer Familie oder eines Kindes wirklich verbessert?

Ein Blick in den gerade erschienenen Hamburger Kinderschutzbericht macht deutlich, warum dieses Thema so wichtig ist: Wenn in unserer Stadt pro Woche im Schnitt für 36 Kinder oder Jugendliche eine jugendamtliche Inobhutnahme durchgeführt wird, zeigt das, dass die Gesellschaft, die Jugendhilfe, oder beide, ein sehr ernstes Problem haben ...

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Mit Beiträgen von: Prof. Dr. Ursel Becher (Sozialdezernentin a.D.), Martin Kloszowski und Dr. Peter Marquard (Jugendamt), Mirjam Hartmann (Lawaetz-Stiftung), Prof. Larissa von Schwanenflügel (University Frankfurt of Applied Sciences), Max Mustermann (Jugendlicher), Prof. Dr. Wolfgang Hinte (Institut für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung), Maren Peters (PARITÄTISCHE Hamburg), Karin Bartholdt und Rebecca Jansen (Mutter-Kind-Einrichtung DER AWO), Prof. Dr. Tilman Lutz und Prof. Dr. Michael Lindenberg (Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie in Hamburg), Prof. Dr. Leroy Pelton (School of Social Work der Universität von Nevada in Las Vegas), Joachim Gerbing und Leonie Wagner (Verband Kinder- und Jugendarbeit Hamburg e.V.), Prof. Dr. Christoph Butterwegge (Armutsforscher), Josef Sözbir und Jan Heitmann (Jungenarbeiter) und Peter Meyer (ASD-Mitarbeiter a.D.).

Briefe an die Redaktion

Stellungnahmen zu einzelnen Aufsätzen, Meinungsbeiträge zur fachpolitischen Debatte, Ideen und Vorschläge für die kommenden Ausgaben - sind jederzeit erwünscht und willkommen! Zur Redaktion hier ...

 

 

Der Verband Kinder- und Jugendarbeit Hamburg e.V.

Verband Kinder- und Jugendarbeit Hamburg, Budapester Straße 42, 20359 Hamburg, Tel. 040 43 42 72, fax: 040 43 42 84, info@vkjhh.de

Unser Verband wurde Mitte der 70er Jahre von engagierten AktivistInnen der Aktiv-, Abenteuer- und Bauspielplatzbewegung unter dem Namen Verband Hamburger Spielplatzinitiativen e.V. gegründet. Als Dachverband für Initiativen und Einrichtungen der Arbeit mit Kindern hatte der Verband sich zu Aufgabe gemacht, Kindern und Jugendlichen in städtischen Ballungsräumen Spiel- und Freiräume zu eröffenen.

 

Der Verband Kinder- und Jugendarbeit heute:

Heute ist der Verband Kinder- und Jugendarbeit Hamburg e.V. ein landesweiter Fachverband für lebenswelt- und stadtteilbezogene, parteiliche, offen zugängliche Jugendhilfe und

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Entschlossen OFFEN - für den Erhalt und Ausbau der offenen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien!